Mit Babbelboxen gegen die Einsamkeit – Jan Snel ermöglicht persönliche Besuche für Risikogruppen

Mit Babbelboxen gegen die Einsamkeit – Jan Snel ermöglicht persönliche Besuche für Risikogruppen

02/06/2020 |

Die Coronakrise hat Europa weiter fest im Griff – die Konsequenzen der zahlreichen Kontaktbeschränkungen und weiteren Maßnahmen sind gerade für die sogenannten Risikogruppen stark spürbar. Besonders hart trifft es die Bewohner von Pflegeheimen und anderen Betreuungseinrichtungen, die derzeit keinen Besuch von Familie und Freunden erhalten dürfen. Für diese Bevölkerungsgruppe bedeutet die Tatsache, keine Besuche mehr empfangen zu dürfen, einen großen Verlust sowie zunehmende Isolation und Einsamkeit. Der niederländische Modulbauspezialist Jan Snel hat mit einem neuen Konzept die Lösung dafür: die Babbelbox.

Für die Babbelbox werden Modulbaueinheiten in Räume verwandelt, in denen sich Bewohner und Angehörige auf sichere Art und Weise nah sein können. Im Inneren der Babbelbox befindet sich eine Wand mit Fenster, das den Raum in zwei Teile teilt. Jeder dieser beiden Bereiche hat einen separaten Eingang, sodass Bewohner und Besucher die Einheit getrennt betreten können. Nur durch das Glas des Fensters getrennt, sind beide Seiten nah beieinander und können sich gefahrlos miteinander unterhalten. Dabei ist die Babbelbox für noch mehr Komfort und Wohlbefinden wie ein gemütliches Wohnzimmer eingerichtet. „Mit der Babbelbox schaffen wir nach Wochen der Isolation eine wertvolle Möglichkeit für Verbundenheit und gegen Einsamkeit. Da wir hier unsere Standardmodule verwenden, können wir die Babbelboxen innerhalb einer Woche platzieren“, erklärt Olaf Bade, Manager Jan Snel Deutschland. In den Niederlanden kommt das Konzept bereits sehr gut an und wird von mehreren Pflege- und Alterswohnzentren genutzt.

 

Auch für andere Herausforderungen in der momentanen Lage bietet Jan Snel maßgeschneiderte, schnelle Lösungen. Beispielsweise hat das Unternehmen bereits berührungslose Umkleideräume entwickelt: Eine Einheit besteht dabei aus acht Umkleidekabinen mit entsprechenden Trennwänden, jede mit eigener Tür und eigenem Spind. Dieses Konzept kann für ganz unterschiedliche Branchen genutzt werden, weiß Olaf Bade: „Ob Büro oder Schule, der Bedarf für derartige Lösungen ist derzeit hoch. Wir können innerhalb von nur 48 Stunden entsprechende temporäre Räumlichkeiten realisieren und arbeiten weiterhin mit Hochdruck an weiteren maßgeschneiderten Lösungen.“