Startblok Elzenhagen: eine nachhaltige Gemeinschaft

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Startblok Elzenhagen: eine nachhaltige Gemeinschaft

Hintergrund

Im August 2018 begann Jan Snel auf Wunsch der Wohnungsbaugesellschaften De Key und Eigen Haard aus Amsterdam das Wohnprojekt „Startblok Elzenhagen“, eine nachhaltige Gemeinde für 540 junge Menschen und Asylanten.

Herausforderung

Eigen Haard und De Key wollen mit Startblok Elzenhagen einen guten Start für junge Menschen, die aus ihrem Herkunftsland fliehen mussten, und für niederländische junge Menschen, die ein geeignetes Zuhause in Amsterdam suchen, ermöglichen. Es betrifft junge Menschen, die arbeiten, studieren oder auf der Arbeitssuche sind. In Startblok Elzenhagen können sie eine enge Gemeinschaft bilden. Es bietet jungen Niederländern ein Sprungbrett ins wirkliche Leben und gleichzeitig integrieren sich Asylanten schneller in die Amsterdamer Gesellschaft.

Lösung

Nach dem Gewinn der Ausschreibung errichtete Jan Snel Hunderte von unabhängigen Wohnungen in sechs separaten Gebäuden auf dem Gelände. Alle in Geschossbauweise und bestehend aus Modulen von etwa 20-25 Quadratmetern, mit eigener Küche und eigenem Bad. Pro Abteilung gibt es einen Gemeinschaftsbereich. Später wird der Komplex gemeinschaftliche Einrichtungen für die verschiedenen Wohngruppen haben. Die gestapelten gebrauchsfertigen Module bleiben zehn Jahre lang stehen und können dann wiederverwendet werden. Dies passt perfekt zu Jan Snels Zielsetzungen. „Wir bauen schnell, modular und kreislaufbasiert“. Unsere Gebäude werden im Werk hergestellt und vorbereitet, mit eigenem Transport zum Standort gebracht und nach Gebrauch demontiert und wiederverwendet.

Die Unterkünfte für junge Menschen tragen das Energielabel BENG, „Beinahe energieneutral gebaut“. Hierbei wurden die neuesten Techniken eingesetzt. Eine Fußbodenheizung heizt die Häuser im Winter und fungiert im Sommer als Kühlung. Die Häuser benötigen kein Gas, haben einen Wärme-Kälte-Speicher und die Wärme wird dem Boden entzogen. Die Wärmepumpen werden mit Strom aus Sonnenkollektoren betrieben, es wird eine gut isolierende Fassadenverkleidung verwendet und das Duschwasser kann wiederverwendet werden. Der Energieverbrauch des Gebäudes selbst liegt nahe Null.

Die Gebäude wurden im Auftrag der Amsterdamer Unternehmen Eigen Haard und De Key als Erweiterungsprojekt für einen Zeitraum von zwölf bis fünfzehn Jahren errichtet. „Wenn sie für einen wesentlich kürzeren Zeitraum eingesetzt werden, sind die Module so konstruiert, dass sie auch demontiert und an anderen Orten eingesetzt werden können. Rundum flexibel und beweglich, kein Problem!“

  • Dauer

    Ca. 9 Monate

  • Grösse

    18.500 m2

  • Typ

    Wohnen

  • Auftraggeber

    Wohnungsbaugesellschaften De Key und Eigen Haard

  • Benutzer

    Studenten, Arbeitssuchende, Asylanten

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